1/9

NEWS

30. Januar 2021; Verbandsmaterial auf dem Weg nach Madagascar

Ein Teil des Verbandsmaterials der Wernli AG wurde bereits heute Morgen in Basel in einen Schiffscontainer einer befreundeten Hilfsorganisation  verladen. Dieser wird noch heute Basel verlassen, mit der Bahn nach Antwerpen gelangen und ab da seine lange Schiffsreise antreten. Er sollte im März im Madagascar eintreffen.

Gleichzeitig war es für Linda und Marc eine gute Gelegenheit zum ersten Mal dem Beladen eines Containers beizuwohnen und gleichzeitig die Personen, welche den Container organisierten, kennenzulernen.

30. Januar 2021; Masken und Verbandsmaterial von der Wernli AG, Rothrist

Wir durften heute Morgen bei der Wernli AG, Rothrist von Felix Schönle drei Paletten mit Verbandsmaterial sowie 2800 Masken in Empfang nehmen. Wir sind überwältigt von der grosszügigen Spende und danken Felix Schönle von ganzem Herzen dafür!

26. Januar 2021; Fussballausrüstung vom
SC Schöftland

Wir erhielten vom SC Schöftland gebrauchte Fussballausrüstung (Trikots & Schuhe) womit ein Grundstock an Material für die fussballspielenden Jungen gelegt wurde. AOCM dankt von ganzem Herzen dem SC Schöftland für seine Naturalienspende!

Momentan spielen die Kinder Barfuss und es gib immer wieder Fussverletzungen deswegen. Wir sind deshalb weiterhin auf der Suche nach Fussballschuhe für unsere Projekte in Madagascar.

17. Januar 2021; Zuzug im Mädchenheim

Seit dem 13. Januar 2021 befinden sich drei zusätzliche Mädchen in der Obhut von Akany Mendrika. Insgesamt bietet das Mädchenheim somit im Moment 10 Mädchen ein sicheres Zuhause.
In naher Zukunft sollen zwei weitere Mädchen folgen, sodass wir bald 12 Mädchen betreuen dürfen.

17. Januar 2021; Neue Webseite

Unsere neu gestaltete Webseite ist online. Wir wünschen euch viel Spass beim herumstöbern!

1. Januar 2021; Start Gemüseanbau

In der Umgebung des Mädchenheims wird jetzt eigenes Gemüse zur Selbstversorgung angebaut.

24. Dezember 2020; Frohe Weihnachten!

Aus Madagascar erreichte uns von Ando und seinen Jungs diese Videobotschaft.

Sie wünschen uns schöne Weihnachten. Und wir ihnen auch!

11. November 2020; Seniorenmittag

AOCM dankt von ganzem Herzen den Besucherinnen und Besuchern des Seniorennachmittags Oftringen für die grosszügigen Spenden zuhanden AOCM!

Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Über Ambatolampy (Standort vom Mädchenheim Akany Mendrika)

Die Stadt liegt an der Route Nationale 7 zwischen Antsirabe und Antananarivo. Sie befindet sich 68 km südlich der Hauptstadt Antananarivo. Ambatolampy hat 162 Stadtteile und ist das Zentrum des Bezirk ANKODONDONA II.

 

Die Geschichte der Stadt

Der Name "Ambatolampy" kommt vom Begriff "Vatolampy" und bedeutet grosser Stein. Es gibt aber keine offensichtlich grosse Steine in der Stadt. Unterhalb des kleinen Flusses "Morona" wurde jedoch ein grosses Granitband entdeckt.

Die Geschichte von Ambatolampy ist mit der Existenz von acht Männern oder den "Valolahy"-Soldaten verbunden, die von einem Merina-König geschickt wurden, um Ordnung zu schaffen und um die Herrschaft aufrechtzuerhalten. Diese Valolahy werden als die Gründer von Ambatolampy bezeichnet. Während der Kolonialzeit entwickelte sich die Stadt gegen Westen, an ihrem heutigen Standort. Die ursprüngliche Wiege, Ambatolampy-bas, ging vergessen.

 

Die Wirtschaft von Ambatolampy

Ambatolampy ist die Stadt der handwerklichen Herstellung von Töpfen und weiteren Küchenutensilien aus Aluminium. Es gibt auch Imkerei und Pferdezüchter. Andererseits basiert die Wirtschaft auf Landwirtschaft: Anbau von Mais, Maniok, Reis, Obst und Gemüse.

In der Stadt Ambatolampy wird das Wasserkraftwerk Sahofika mit einer Leistung von 192 Megawatt gebaut. Es soll Anatananarivo und seine Region mit Strom versorgen. Das Werk und der dazugehörige Damm am Fluss Onivé wird von der französischen Firma Eiffage gebaut und um 2024 in Betrieb genommen.

 

Sehenswürdigkeiten

Ambatolampy besteht aus zwei Teilen: die Unterstadt und die Oberstadt. In der Unterstadt befindet sich der Bahnhof und der Markt. Das Gemeindehaus und die Pferderennbahn befinden sich ein bisschen weiter entfernt. Auf der Anhöhe befinden sich Verwaltungsbüros, einige Hotels, die Schule und das Krankenhaus. In Ambatolampy gibt es verschiedene Bäume: Eukalyptus, Casuarinas, Tannen, Zypressen. Es gibt auch Blumengärten. Von Juli bis September verschönern blühende Mimosen die gesamte Region. Bei Sonnenuntergang sind sie grandios anzusehen.

Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Über die Entbehrungen während der Corona-Pandemie

Die notwendigen Vorsichtsmassnahmen

Die Welt ist einer neuen Gefahr ausgesetzt, dem Corona-Virus. Die Verantwortlichen des Mädchenheims haben daher notwendigen Vorkehrungen getroffen: Am Anfang war die Vorsichtsmassnahme, dass jeder einen Abstand von 1 Meter einhalten muss und den Mund mit dem Arm bedecken sollte, wenn er hustet oder niest. Da sich das Virus im Land jedoch weiterhin schneller als erwartet ausbreitete, wurden strenge Verfahren angewendet, z. B.: alle 60 Minuten Hände mit Seife waschen, so oft wie möglich Ingwertee trinken, Ausgehen vermeiden und sich nicht mehr so häufig wie gewohnt in Gruppen treffen. Natürlich änderten sich die Dinge im Heim, aber es war nicht nur im Heim. Auch draussen änderten sich viele Dinge da die Geschäfte alle geschlossen waren, keine Busse oder öffentlichen Verkehrsmittel mehr erlaubt waren. Ausserdem waren alle Formen der öffentlichen Versammlung verboten, wie Schule, Kirche, Büro ... Das Schwierigste war jedoch, als der Markt geschlossen wurde, da es sich auch beim Markt um einen öffentlichen Ort handelte, an dem sich das Virus leicht und schnell verbreiten lässt. Die Meisten Menschen waren auf die Schliessung nicht vorbereitet und hatten keine Vorkehrungen getroffen. Die Regierung hat deshalb entschieden, den Markt am Morgen bis 12 Uhr zu öffnen.

Aktivitäten während der Schulschliessung

Da die Mädchen nicht zur Schule gingen und alle während dieser Corona-Epidemie einige Tag frei hatten, beschlossen wir, einige Aktivitäten zu machen um Spass zusammen zu haben. Jeder weiss, dass manche Leute bei Aktivitäten sofort an Formen denken würden, bei denen es um Bälle geht, und ja, wir haben Bälle für Fussball, Basketball, Volleyball und so viele andere Spiele verwendet. Obwohl Ball-Spiele Spass machen, haben wir auch einen Wettbewerb im Zeichnen gemacht. Auch das Kochen hat Spass gemacht. Später haben wir Filme oder Zeichentrickfilme geschaut. Währenddessen waren alle im Raum ganz still und jeder schaute zu. Aber eines machte mir mehr Freude als alles andere: als wir die Musik einschalteten und alle anfingen zu tanzen, war es magisch! Wir konnten die Freude in jedem Gesicht sehen und den Groove spüren in dem alle Kinder tanzten.

September 2019; AKANY MENDRIKA 

Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Erstkommunion

Heute hat A* einen sehr wichtigen Schritt in ihrer Religion "die Erstkommunion" gemacht. Es ist ein Schritt, in der sich ein Mensch entscheidet, zum ersten Mal den Leib Christi zu nehmen, um an das zu erinnern, was er am Kreuz getan hat. In einigen Religionen dauert es nur einen Tag des Studiums, in diesem jedoch zwei Jahre des Studiums und zwei Tage der Prüfung vor dem wichtigsten Moment, in dem sie zuvor den Leib Christi nimmt vor der ganzen Kirche. Und dann folgt die Feier.

Glückwunsch an dich, A*!

September 2019; AKANY MENDRIKA 

Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Abenteuer Schule

Hallo allerseits, wie viele Leute sagen " harte Arbeit macht sich bezahlt".

Leute, wir haben ein neues Talent entdeckt. :-)

A* war ein kleines Mädchen aus der ländlichen Umgebung und sie ging nie zur Schule.
Aber durch die Hilfe von AOCM konnte sie dieses Jahr zum ersten Mal zur Schule gehen.

 

Gemäss ihrem Alter sollte sie in den Kindergarten, aber alle zögerten, ob sie in dieser Klasse bleiben soll oder in eine niedrigere Klasse gehen sollte.
Nach einigen Minuten Diskussion wurde beschlossen, sie in dieser Klasse zu belassen. Aber wenn sie nicht folgen kann, könnten sich ihre Note senken.

Tage vergingen und wir fragten sie: "Ist deine Schule für dich in Ordnung?" Sie antwortete uns mit einem großen „Ja!“. Dann war es vielleicht doch die richtige Klasse.

Eines Tages kam sie mit einem grossen Lächeln von der Schule zurück. Dann fragten wir sie, warum sie so glücklich sei. Sie antwortete uns, dass sie ihren Schulbericht bekommen hat und dass sie die beste sei, deshalb habe sie ein Geschenk bekommen. Wir haben uns so für sie gefreut und ihr dazu gratuliert.

© 2020 by AOCM

Kontakt:

aocm.madagascar@gmail.com

Tel: +41 62 797 71 73

AOCM Madagascar

Schlossweg 1

CH-4665 Oftringen

MIGROSBANK 

CH-8023 Zürich

PC 80-533-6,   BIC: MIGRCHZZ    BL:804

IBAN: CH59 0840 1000 0569 7560 0