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NEWS

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6. Oktober 2021; Wasser- und Kommunikations-probleme

Leider sind nicht immer alle News positiv.

 

Einerseits kämpft das Mädchenheim mit Wasserproblemen. Es gibt Probleme mit der Wasserversorgung und seit dem 13. September 2021 ist der alte Brunnen am Fusse des Gärtnerhauses des Zentrums leer, es gibt nur noch unsauberes Wasser. Im Moment benutzt das Mädchenheim nur 10 Wasser-Kübel pro Tag, davon 3 klare zum Duschen, 3 gelbliche zum Essen, Spülen und für die Toiletten und 4 sehr schmutzige zum Waschen von Kleidung wie Hosen und Taschentüchern und zum Giessen. Um die Tücher zu waschen, müssen die Mädchen jeden Mittwochnachmittag und Samstag zum 1,5 km entfernten Fluss gehen. Wir haben das Problem umgehend unserem für den Bau des Heims verantwortlichen Partner weitergemeldet.

Abgesehen vom Problem mit der Wasserversorgung, gestaltet sich auch die Kommunikation (normalerweise via E-Mail) mit dem Leiterpaar des Mädchenheims im Moment schwierig. Wir erhalten weder Berichte noch Fotos vom Heim und den da lebenden Mädchen, sodass wir über den Zustand der Mädchen und die Belegung des Heims im Unklaren sind. Dies ist für AOCM eine nicht haltbare Situation. Wir haben dies auch dem Leiterpaar des Mädchenheims mitgeteilt. Die Berichte und Fotos aus dem Heim benötigen wir einerseits um die Situation vor Ort beurteilen zu können. Andererseits auch um unseren Spendern – von denen das Mädchenheims abhängig ist – aufzeigen zu können, was mit ihren Geldern geschieht. Wir hoffen, dass unser Apell Wirkung zeigt und sich die Kommunikation mit dem Leiterpaar verbessert.

Schreibmaschinen-Tasten
29. Juni 2021; Erst 13 Jahre alt und schon so viel durchgemacht!

Im Mai 2021 beherbergt das Mädchenheim 14 Mädchen. Nur dank unseren Spendern können diese sicher betreut und versorgt werden. Oft machen uns die Lebensgeschichten heute noch fassungslos, so wie der nachfolgende Bericht über ein dreizehnjähriges Mädchen, das im April 2021 bei uns aufgenommen wurde. Nennen wir sie Jipa.

Die wahre Lebensgeschichte von Jipa und ihren Weg zu uns findest du hier.

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29. Juni 2021; Gesichtsmasken aus Container

Ende Februar konnten wir dank einer grosszügigen Spende mehrere Schachteln mit Gesichtsmasken im Container nach Madagascar senden.

Nun erfreuen uns die Bilder, wie die Masken verteilt werden. Alle Kinder bekommen einmal im Monat ein neues Exemplar sodass der Vorrat noch möglichst lange reicht.

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27. Juni 2021; Schuhe für jedes Mädchen

Endlich haben wir den richtigen Zeitpunkt zum Zuschlagen gefunden 😊. Mit über 80% Rabatt konnten wir viele Paare einkaufen, sodass jedes Kind in Akany Mendryka eines bekommt. Zuvor haben wir von Feno die Schuhgrössen jedes Kindes erhalten und konnten so genau einkaufen. Die Schuhe haben letzte Woche bereits ihre Reise nach Madagascar angetreten.

(Hinweis: Für den Schuhkauf wurden keine Spendengelder eingesetzt. Der Kauf und die Kosten haben die Vereinsmitglieder privat übernommen.)

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24. Mai 2021; Monsieur Abel

Monsieur Abel hat sein Hilfsmaterial aus dem Schiffscontainer erhalten und ist nun daran dieses zu verteilen. Ist es nicht herrlich zu wissen, dass unsere Kleider einen Unterschied ausmachen?

Weiter Bilder findest du hier

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23. Mai 2021; Ando und Raissa

Ando und Raissa bewirtschaften mit den von ihnen aufgenommen Jungen ein Reisfeld. Sie möchten sich mit Reis möglichst selbst versorgen können. Ando berichtet, dass wegen des Regenmangels die Reisernte dieses Jahr schlecht ausgefallen ist.

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30. April 2021; Unser Container ist in der Hauptstadt angekommen!

Von Ando erhielten wir heute dieses Bild und folgende erfreuliche Nachricht:

Der Container ist diesen Freitag, den 30. April 2021, gut hier in Tana angekommen.

Herzlichen Dank an alle

Ando

Die Bilder vom entladen des Containers findest du hier

Covid 19
17. April 2021; Artikel zur Covid-19-Situation in der Hauptstadt

Den Artikel, welchen wir von Feno erhalten und ins Deutsche übersetzt haben findest du hier.

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11. März 2021; Zeitungsartikel im Wiggertaler - Allgemeiner Anzeiger

Den Zeitungsartikel des Wiggertaler - Allgemeiner Anzeigers vom 11. März 2021 findest du hier.

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9. März 2021; Zeitungsartikel im Zofinger Tagblatt

Den Zeitungsartikel des Zofinger Tagblattes vom 9. März 2021 findest du hier.

Artikel Zofinger Nachrichten 12.03.2021.
12. März 2021; Zeitungsartikel in den Zofinger Nachrichten

Den Zeitungsartikel der Zofinger Nachrichten vom 12. März 2021 findest du hier.

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30. Januar 2021; Verbandsmaterial auf dem Weg nach Madagascar

Ein Teil des Verbandsmaterials der Wernli AG wurde bereits heute Morgen in Basel in einen Schiffscontainer einer befreundeten Hilfsorganisation  verladen. Dieser wird noch heute Basel verlassen, mit der Bahn nach Antwerpen gelangen und ab da seine lange Schiffsreise antreten. Er sollte im März im Madagascar eintreffen.

Gleichzeitig war es für Linda und Marc eine gute Gelegenheit zum ersten Mal dem Beladen eines Containers beizuwohnen und gleichzeitig die Personen, welche den Container organisierten, kennenzulernen.

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30. Januar 2021; Masken und Verbandsmaterial von der Wernli AG, Rothrist

Wir durften heute Morgen bei der Wernli AG, Rothrist von Felix Schönle drei Paletten mit Verbandsmaterial sowie 2800 Masken in Empfang nehmen. Wir sind überwältigt von der grosszügigen Spende und danken Felix Schönle von ganzem Herzen dafür!

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26. Januar 2021; Fussballausrüstung vom
SC Schöftland

Wir erhielten vom SC Schöftland gebrauchte Fussballausrüstung (Trikots & Schuhe) womit ein Grundstock an Material für die fussballspielenden Jungen gelegt wurde. AOCM dankt von ganzem Herzen dem SC Schöftland für seine Naturalienspende!

Momentan spielen die Kinder Barfuss und es gib immer wieder Fussverletzungen deswegen. Wir sind deshalb weiterhin auf der Suche nach Fussballschuhe für unsere Projekte in Madagascar.

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17. Januar 2021; Zuzug im Mädchenheim

Seit dem 13. Januar 2021 befinden sich drei zusätzliche Mädchen in der Obhut von Akany Mendrika. Insgesamt bietet das Mädchenheim somit im Moment 10 Mädchen ein sicheres Zuhause.
In naher Zukunft sollen zwei weitere Mädchen folgen, sodass wir bald 12 Mädchen betreuen dürfen.

Website Mockup
17. Januar 2021; Neue Webseite

Unsere neu gestaltete Webseite ist online. Wir wünschen euch viel Spass beim herumstöbern!

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1. Januar 2021; Start Gemüseanbau

In der Umgebung des Mädchenheims wird jetzt eigenes Gemüse zur Selbstversorgung angebaut.

24. Dezember 2020; Frohe Weihnachten!

Aus Madagascar erreichte uns von Ando und seinen Jungs diese Videobotschaft.

Sie wünschen uns schöne Weihnachten. Und wir ihnen auch!

Dollar-Schein in Jar
11. November 2020; Seniorenmittag

AOCM dankt von ganzem Herzen den Besucherinnen und Besuchern des Seniorennachmittags Oftringen für die grosszügigen Spenden zuhanden AOCM!

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Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Über Ambatolampy (Standort vom Mädchenheim Akany Mendrika)

Die Stadt liegt an der Route Nationale 7 zwischen Antsirabe und Antananarivo. Sie befindet sich 68 km südlich der Hauptstadt Antananarivo. Ambatolampy hat 162 Stadtteile und ist das Zentrum des Bezirk ANKODONDONA II.

 

Die Geschichte der Stadt

Der Name "Ambatolampy" kommt vom Begriff "Vatolampy" und bedeutet grosser Stein. Es gibt aber keine offensichtlich grosse Steine in der Stadt. Unterhalb des kleinen Flusses "Morona" wurde jedoch ein grosses Granitband entdeckt.

Die Geschichte von Ambatolampy ist mit der Existenz von acht Männern oder den "Valolahy"-Soldaten verbunden, die von einem Merina-König geschickt wurden, um Ordnung zu schaffen und um die Herrschaft aufrechtzuerhalten. Diese Valolahy werden als die Gründer von Ambatolampy bezeichnet. Während der Kolonialzeit entwickelte sich die Stadt gegen Westen, an ihrem heutigen Standort. Die ursprüngliche Wiege, Ambatolampy-bas, ging vergessen.

 

Die Wirtschaft von Ambatolampy

Ambatolampy ist die Stadt der handwerklichen Herstellung von Töpfen und weiteren Küchenutensilien aus Aluminium. Es gibt auch Imkerei und Pferdezüchter. Andererseits basiert die Wirtschaft auf Landwirtschaft: Anbau von Mais, Maniok, Reis, Obst und Gemüse.

In der Stadt Ambatolampy wird das Wasserkraftwerk Sahofika mit einer Leistung von 192 Megawatt gebaut. Es soll Anatananarivo und seine Region mit Strom versorgen. Das Werk und der dazugehörige Damm am Fluss Onivé wird von der französischen Firma Eiffage gebaut und um 2024 in Betrieb genommen.

 

Sehenswürdigkeiten

Ambatolampy besteht aus zwei Teilen: die Unterstadt und die Oberstadt. In der Unterstadt befindet sich der Bahnhof und der Markt. Das Gemeindehaus und die Pferderennbahn befinden sich ein bisschen weiter entfernt. Auf der Anhöhe befinden sich Verwaltungsbüros, einige Hotels, die Schule und das Krankenhaus. In Ambatolampy gibt es verschiedene Bäume: Eukalyptus, Casuarinas, Tannen, Zypressen. Es gibt auch Blumengärten. Von Juli bis September verschönern blühende Mimosen die gesamte Region. Bei Sonnenuntergang sind sie grandios anzusehen.

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Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Über die Entbehrungen während der Corona-Pandemie

Die notwendigen Vorsichtsmassnahmen

Die Welt ist einer neuen Gefahr ausgesetzt, dem Corona-Virus. Die Verantwortlichen des Mädchenheims haben daher notwendigen Vorkehrungen getroffen: Am Anfang war die Vorsichtsmassnahme, dass jeder einen Abstand von 1 Meter einhalten muss und den Mund mit dem Arm bedecken sollte, wenn er hustet oder niest. Da sich das Virus im Land jedoch weiterhin schneller als erwartet ausbreitete, wurden strenge Verfahren angewendet, z. B.: alle 60 Minuten Hände mit Seife waschen, so oft wie möglich Ingwertee trinken, Ausgehen vermeiden und sich nicht mehr so häufig wie gewohnt in Gruppen treffen. Natürlich änderten sich die Dinge im Heim, aber es war nicht nur im Heim. Auch draussen änderten sich viele Dinge da die Geschäfte alle geschlossen waren, keine Busse oder öffentlichen Verkehrsmittel mehr erlaubt waren. Ausserdem waren alle Formen der öffentlichen Versammlung verboten, wie Schule, Kirche, Büro ... Das Schwierigste war jedoch, als der Markt geschlossen wurde, da es sich auch beim Markt um einen öffentlichen Ort handelte, an dem sich das Virus leicht und schnell verbreiten lässt. Die Meisten Menschen waren auf die Schliessung nicht vorbereitet und hatten keine Vorkehrungen getroffen. Die Regierung hat deshalb entschieden, den Markt am Morgen bis 12 Uhr zu öffnen.

Aktivitäten während der Schulschliessung

Da die Mädchen nicht zur Schule gingen und alle während dieser Corona-Epidemie einige Tag frei hatten, beschlossen wir, einige Aktivitäten zu machen um Spass zusammen zu haben. Jeder weiss, dass manche Leute bei Aktivitäten sofort an Formen denken würden, bei denen es um Bälle geht, und ja, wir haben Bälle für Fussball, Basketball, Volleyball und so viele andere Spiele verwendet. Obwohl Ball-Spiele Spass machen, haben wir auch einen Wettbewerb im Zeichnen gemacht. Auch das Kochen hat Spass gemacht. Später haben wir Filme oder Zeichentrickfilme geschaut. Währenddessen waren alle im Raum ganz still und jeder schaute zu. Aber eines machte mir mehr Freude als alles andere: als wir die Musik einschalteten und alle anfingen zu tanzen, war es magisch! Wir konnten die Freude in jedem Gesicht sehen und den Groove spüren in dem alle Kinder tanzten.

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September 2019; AKANY MENDRIKA 

Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Erstkommunion

Heute hat A* einen sehr wichtigen Schritt in ihrer Religion "die Erstkommunion" gemacht. Es ist ein Schritt, in der sich ein Mensch entscheidet, zum ersten Mal den Leib Christi zu nehmen, um an das zu erinnern, was er am Kreuz getan hat. In einigen Religionen dauert es nur einen Tag des Studiums, in diesem jedoch zwei Jahre des Studiums und zwei Tage der Prüfung vor dem wichtigsten Moment, in dem sie zuvor den Leib Christi nimmt vor der ganzen Kirche. Und dann folgt die Feier.

Glückwunsch an dich, A*!

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September 2019; AKANY MENDRIKA 

Kurzbericht, verfasst von einem Mädchen aus Akany Mendrika, übersetzt von AOCM

Abenteuer Schule

Hallo allerseits, wie viele Leute sagen " harte Arbeit macht sich bezahlt".

Leute, wir haben ein neues Talent entdeckt. :-)

A* war ein kleines Mädchen aus der ländlichen Umgebung und sie ging nie zur Schule.
Aber durch die Hilfe von AOCM konnte sie dieses Jahr zum ersten Mal zur Schule gehen.

 

Gemäss ihrem Alter sollte sie in den Kindergarten, aber alle zögerten, ob sie in dieser Klasse bleiben soll oder in eine niedrigere Klasse gehen sollte.
Nach einigen Minuten Diskussion wurde beschlossen, sie in dieser Klasse zu belassen. Aber wenn sie nicht folgen kann, könnten sich ihre Note senken.

Tage vergingen und wir fragten sie: "Ist deine Schule für dich in Ordnung?" Sie antwortete uns mit einem großen „Ja!“. Dann war es vielleicht doch die richtige Klasse.

Eines Tages kam sie mit einem grossen Lächeln von der Schule zurück. Dann fragten wir sie, warum sie so glücklich sei. Sie antwortete uns, dass sie ihren Schulbericht bekommen hat und dass sie die beste sei, deshalb habe sie ein Geschenk bekommen. Wir haben uns so für sie gefreut und ihr dazu gratuliert.